JUL
09

Mut – neue Wege zu gehen!

BKE Mut neue Wege gehen

Liebe Blaukreuzlerinnen, liebe Blaukreuzler, liebe Freundinnen und Freunde des BKE,

viele Jahre war unser Blick im BKE auf die Durchführung von Seminaren, der Gestaltung von Gruppenabenden, die schnelle Umsetzung der Wünsche der Mitglieder unseres Vereines, unsere Außenwirkung und eine strikt durchorganisierte Jahresplanung mit einer innovativen Projektentwicklung gerichtet.

Ein Virus hat in diesem Jahr unsere Welt verändert. Er hat uns gezeigt, wie wichtig die Gesundheit eines Menschen ist. Der Virus hat uns in unseren wesentlichen Punkten auf ein Minimum reduziert: keine persönlichen Kontakte, keine Gruppenabende, keine Seminare und keine herzlichen Umarmungen. Die vorübergehende Isolation als wesentliches Mittel zur Eindämmung der Pandemie wurde angeordnet.

Wir haben als Bundesverband frühzeitig im März reagiert und alle Vorhaben des Jahres gestoppt...

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JUN
29

Es ist Zeit, Dinge anders zu sehen

Liebe BKE-Freundinnen, liebe BKE-Freunde,
liebe Leserinnen und Leser,

manchmal nimmt unser Leben eine unerwartete Wendung…

Viele von uns kennen das bereits aus ihrer ganz persönlichen Lebensgeschichte und mussten lernen, ihr Leben unter neuen Voraussetzungen anders auszurichten.

Seit einigen Wochen und gar Monaten müssen wir dies nun alle gemeinsam tun. Etwas Unerwartetes, nicht in unserer Macht Stehendes, beeinflusst unser tägliches Leben. Und doch haben wir es in der Hand, aus dieser Krisensituation unser Leben neu zu gestalten.

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APR
06

BKE – Stärke und Zusammenhalt in allen Zeiten

BKE Staerke Zusammenhalt

Liebe Blaukreuzlerinnen, liebe Blaukreuzler, liebe Freundinnen und Freunde unseres BKE,

unser BKE kann auf viele Jahrzehnte zurückschauen, in denen wir uns mit vollem Elan für Menschen einsetzen konnten. Dabei hat ein großer Teil unserer Arbeit im persönlichen Kontakt zwischen den Menschen in unseren Gruppen stattgefunden. Hier lagen und liegen unsere Stärken.

Für das Jahr 2020 hatten wir die Planung der Zukunft im Visier. Viele Ideen schwirren schon durch alle Köpfe.

In Zeiten von Corona sehen wir uns nun aber im Jahr 2020 zunächst neuen Herausforderungen gegenüber. Die Neuorientierung im BKE muss nun ein bisschen warten...

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APR
02

Veranstaltungen und Seminare des Bundesverbandes abgesagt

Liebe BKE-Freundinnen und BKE-Freunde,

zur Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus und zum Schutz der Gesundheit unserer Mitglieder und haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen, sagen wir alle Veranstaltungen und Seminare des Bundesverbandes - zunächst bis zum Ende der Sommerferien (13.09.2020) - ab.

Betroffen davon sind:

BKE Seminarabsage Tabelle

Über Nachholtermine für die Veranstaltungen werden wir rechtzeitig informieren, noch stehen diese aber nicht fest.

Die Absagen beruhen in der Regel auf Abwägungen anhand der Richtlinien des Robert-Koch-Institutes Ü sowie den entsprechenden Empfehlungen von Bund und Ländern und weiteren Behörden.

Wir hoffen, dass wir mit diesen Maßnahmen auch in Eurem Sinne handeln.

Wir wünschen allen in dieser herausfordernden Zeit einen angemessenen und achtsamen Umgang mit der Situation und im zwischenmenschlichen Miteinander!

Lando Horn
Bundesvorsitzender
für den Bundesvorstand und das Team der Bundesgeschäftsstelle

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DEZ
27

Gemeinsam die Zukunft des BKE gestalten

BKE VIELFALT22019TitelBKE VIELFALT 2‘2019

Liebe BKE-Freundinnen, liebe BKE-Freunde,
liebe Leserinnen und Leser,

ein Jahr voller Erlebnisse und Begegnungen neigt sich dem Ende zu. Wir kommen langsam zur Ruhe, blicken auf das zurück, was wir erreicht haben und wer uns auf unserem Weg begleitet hat. Wir ziehen Bilanz, bringen zum Abschluss, was offengeblieben ist, so dass wir im neuen Jahr wieder zuversichtlich Neues angehen können.

Ähnlich geht es uns auch mit unseren Aktivitäten im BKE. Vier der großen Projekte des Bundesverbandes, die auch alle anderen Ebenen des BKE durchwirkt haben, neigen sich dem Ende zu. Wir freuen uns, dass wir gute Ergebnisse erreicht haben und sind stolz, dass wir das mit so vielen aktiven BKE-Freundinnen und BKE-Freunden gemeinsam erreicht haben. Rund 100 Ehren- und Hauptamtliche haben in den letzten fünf Jahren aktiv in unseren Projektteams mitgearbeitet und das BKE in seiner Weiterentwicklung unterstützt. Und wir hoffen, dass wir durch Berichte und Besuche auch diejenigen mitnehmen konnten, die nicht persönlich mitgewirkt haben.

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AUG
30

Modelle guter Praxis von Suchtselbsthilfe

Ergebnisse einer Befragung von Gruppenleiter*innen
des BKE –
Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche

BKE ISD Pressekonferenz PRDas BKE – Blaues Kreuz in der Ev. Kirche ist einer der 5 großen Suchtselbsthilfeverbände in Deutschland und offen für alle Suchtformen.

Im Rahmen des bundesweiten Projektes „Menschen stärken Menschen“ wurde eine Studie in Auftrag gegeben, um erfolgreiche Ansätze und Empfehlungen für eine funktionierende Gruppenarbeit in der Suchtselbsthilfe zu finden und zu deren Verbesserung zu führen.

Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Befragung von Gruppenleiter*innen im Jahr 2018 zur guten Praxis bei BKE-Selbsthilfegruppen liegen nun vor und wurden am 13.08.2019 in Dortmund der Öffentlichkeit vorgestellt.

Die vollständige PRESSEMITTEILUNG gibt es hier ZUM LESEN und HERUNTERLADEN »»

PDFs und Foto zum Herunterladen:

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AUG
23

AbA – jetzt (Angehörige beraten Angehörige - jetzt)

Liebe Leserinnen und Leser,

AbA – jetzt (Angehörige beraten Angehörige - jetzt)

Eine anspruchsvolle Zeit fand am 10. August 2019 seinen wegweisenden Abschluss. Die Beraterinnen und Berater des BKE haben die geladenen Kooperationspartner mit den qualifizierten und kompetenten Resultaten aus den drei Modulen der Schulungsreihe „Frühe Hilfen für Angehörige“ beeindrucken können.

Ausdrücklich hervorgehoben haben

  • Frau Dr. Maria Hollmann, Fachklinik Bassum (NDS)
  • Herr Peter Horstmann, Sucht- und Psychiatriekoordinator des Gesundheitsamtes Gelsenkirchen (MRW) und
  • Herr Dr. phil. Clemens Veltrup, Fachklinik Freudenholm/Ruhleben (SH)

den hohen Stellenwert der Beratung für Angehörige und Menschen mit Suchtverhalten.

AbA – jetzt NRW, NDS und SH können starten. Die Türen stehen offen für das Angebot der „Frühen Hilfen für Angehörige“.

Wir gratulieren

AbA jetzt Abschluss

Agnes Wüller, Antje Totzek, Kurt Seefeldt, Silvia Putzer, Urte Naber, Christine Moj, Angelika Malzahn,
Daniela Junglas, Regina Hoven, Johanna Horn, Uschi Grimm, Sigrid Fromm, Käthe Ellmann, Heidi Bous

ganz herzlich.

Es freut uns sehr, dass sich die Beraterinnen und Berater des BKE mit ihrem Wissen und Können ab sofort ehrenamtlich für die Zusammenarbeit mit den Kliniken zur Verfügung stellen!

INFORMATIONEN zur Schulungsreihe „Frühe Hilfen für Angehörige“ gibt es unter info@bke-suchtselbsthilfe.de

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AUG
17

Überarbeiteter Leitfaden zur Selbsthilfeförderung durch die Gesetzliche Krankenversicherung

Leitfaden Selbsthilfefoerderung BKEIm Juli erschien der überarbeitete Leitfaden zur Selbsthilfeförderung durch die Gesetzliche Krankenversicherung. Wichtigste Neuerung: Bislang wurden die gesamt zur Verfügung stehenden Fördermittel in 50 % kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung (Pauschalfördermittel) und 50 % Projektfördermittel aufgeteilt.

Ab 1. Januar 2020 wird die Aufteilung wie folgt vorgenommen:

  • 70 % kassenartenübergreifende Pauschalförderung und
  • 30 % krankenkassenindividuelle Projektförderung.

Zudem wurde die Begrifflichkeit der „kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung“ durch das Wort „Pauschalförderung“ ersetzt.

Da nun deutlich mehr Pauschalfördermittel zur Verfügung stehen, wird in den nächsten Wochen durch die DHS eine Checkliste erarbeitet, die es der Sucht-Selbsthilfe erleichtern soll, ihre umfangreiche Arbeit darzustellen. Wir informieren Dich umgehend, sobald diese erstellt ist. Nachfolgend noch weitere erwähnenswerte Änderungen:

A.5.3 Besondere Fördervoraussetzungen für Selbsthilfegruppen 

Eine Selbsthilfegruppe, die eine rechtlich unselbständige Untergliederung eines rechtsfähigen Bundes- oder Landesverbandes ist, muss kein eigenes Konto eröffnen. Vielmehr reicht der Nachweis eines Unterkontos des rechtfähigen Vereins.

A.6 Ausschluss der Förderung und internetbasierte Selbsthilfe

Laut A.6. sind „ausschließlich im Internet agierende Initiativen“ von einer Pauschalförderung ausgeschlossen. Unter B.6. wurde diese Regelung nicht aufgenommen. Damit soll über die Projektförderung ermöglicht werden, sich zunächst im Internet entwickelnde eigenständige Selbsthilfeinitiativen, die auf dem Weg hin zu einer Vereinsgründung sind, z. B. durch eine Anschubfinanzierung im Rahmen der Projektförderung zu unterstützen. Wichtig ist allerdings, dass derartige Initiativen belegen können, z. B. die Gründung eines Vereins eingeleitet zu haben.

Ob die Fördervoraussetzungen unter A.5.2. zumindest als teilweise erfüllt angesehen werden, liegt im Ermessen des Fördermittelgebers.

HIER findest Du die Links zum überarbeiteten Leitfaden, zu den Umsetzungshinweisen und zu den Hinweisen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen.

Der Leitfaden zur Selbsthilfeförderung steht HIER zum Download zur Verfügung.

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AUG
17

Studie zur Situation der Angehörigen von Personen mit problematischem Substanzkonsum

Logo Stiftung Uni HildesheimIm Rahmen einer Studie am Fachbereich Psychologie der Universität Hildesheim unter Leitung der Sprecherin des Wissenschaftlichen Kuratoriums der DHS, Prof. Dr. Renate Soellner, wird die Situation von Angehörigen von Personen mit einem problematischen Substanzkonsum untersucht. In welcher Form fühlen sich Angehörige belastet, wie gehen sie mit dieser belastenden Situation um, gibt es spezifische Versorgungslücken? Wir möchten Dich hiermit herzlich um Deine Unterstützung bitten, den Link zur Befragung auch an interessierte Personen weiterzuleiten (https://ww3.unipark.de/uc/angehoerige/). Die Befragung nimmt ungefähr 15 Minuten in Anspruch.

Zum Fragebogen geht es HIER längs.

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AUG
17

Rundbrief Sucht-Selbsthilfe der DHS

DHS Rundbrief22019BKEMit diesem Rundbrief informiert das DHS Referat Nachsorge und Selbsthilfe regelmäßig über Themen und Termine zur Sucht-Selbsthilfe. Der Rundbrief kann einfach bei der DHS abonniert werden:

  • per E-Mail: kurze Mitteilung mit E-Mail-Adresse an Regina Müller, mueller@dhs.de
  • telefonisch: unter 02381 - 9015-11

Die aktuelle Ausgabe steht HIER zum Download zur Verfügung.

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JUN
17

Evaluation 2018 - Ergebnisse einer Befragung von Gruppenleiter*innen

Modelle guter Praxis von Suchtselbsthilfe

BKE Titel Gute Praxis Bericht2019Dieser beinhaltete 22 Fragen zur Einschätzung der Praxis unserer BKE Gruppenleitenden. Die Fragen deckten hierbei Themen ab wie persönliche Zufriedenheit und Motivationen zur aktuellen und zukünftigen Mitarbeit, zu BKE-internen und externen Kooperationen mit der beruflichen Suchthilfe, zur Mitgliedergewinnung, unserer Öffentlichkeitsarbeit und der Freizeitgestaltung.

Ziel war es, förderliche und hinderliche Bedingungen zu erkennen und daraus zu lernen.

An der anschließenden telefonischen Kurzbefragung, die über 3 Monate dauerte, nahmen 176 hochmotivierte Gruppenleitende (69 % Männer und 31 % Frauen) teil. Dies entsprach einer Beteiligungsquote von 86 %. Der inhaltliche Schwerpunkt der Gruppen lag zu 72 % beim Alkohol, gefolgt von 24 % offenen Gruppen und 11 % Angehörigen-Gruppen (hierbei war eine Mehrfachnennung möglich). Alle anderen spezifischen Gruppen kamen auf geringere Anteile, wie (Glücks) Spielsucht 5 %, Frauen 4 % und Senioren 3 %.

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Aus den geführten Interviews wurden dann 4 Fokusgruppen gebildet mit insgesamt 23 Teilnehmenden. Davon waren 21 Gruppenleitende und 2 Angehörige. Diese trafen sich innerhalb eines Monats (jeweils einmalig), für ca. zweieinhalb Stunden in Rendsburg, Osnabrück, Hamburg und Bochum, zu vertiefenden Gesprächen.

Aus der Befragung ergaben sich interessante Empfehlung für unsere BKE Gruppenarbeiten zur Kooperation mit der beruflichen Suchthilfe, zur suchtmittelfreien Freizeitgestaltung, zur Öffentlichkeitsarbeit und zur Gewinnung neuer Mitglieder.

Ein großes Dankeschön an alle Gruppenverantwortlichen für die gute und gewinnbringende Zusammenarbeit bei der Telefonbefragung und bei der Teilnahme an den regionalen Gesprächsgruppen. Wir werden die Ergebnisse in unseren zukünftigen Planungen berücksichtigen.

Andreas vom Ende
Suchtreferent BKE Bundesverband

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DEZ
05

Statistik 2017 der Sucht-Selbsthilfe erschienen

Jeder fünfte Suchtkranke abstinent durch die Selbsthilfegruppe

BKE Erhebung der 5 SSHV 2017Neu erschienen ist eine Statistik der fünf Sucht-Selbsthilfe- und Abstinenzverbände (Blaues Kreuz in Deutschland e.V., BKE – Bundesverband e.V., Freundeskreise für Suchtkrankenhilfe - Bundesverband e.V., Guttempler in Deutschland e.V. und Kreuzbund e.V.) für das Jahr 2017. Die Erhebung enthält wichtige Angaben zur Arbeit in den Sucht-Selbsthilfegruppen, deren Leistungen, zu Entwicklungen und neuen Tendenzen. Finanziell gefördert wurde die Erhebung von der Techniker Krankenkasse.

Grundsätzliche Feststellungen

In 2017 wurden in den 4.110 Gruppenangeboten der fünf Sucht- und Selbsthilfeverbände fast 70.000 Personen erreicht, davon waren es rund 30.000 Frauen und 40.000 Männer, die die Gruppen besuchten. Die Zahl der Angehörigen, die eine Gruppe besuchten, ging in 20 Jahren von ca. 30 % auf 19 % zurück. Hier sehen die fünf Verbände Handlungsbedarf. Interessant ist der starke Anstieg der Abhängigen von illegalen Drogen auf knapp 3.200 Personen im Vergleich zu 2010 (ca. 830 Personen). Dies darf als Indiz für die erfolgreiche suchtstoffübergreifende Arbeit der Verbände gewertet werden.

BKE Erhebung der 5 SSHV 2017 DSAltersstruktur und Rückfallquote

Fast die Hälfte der Gruppenteilnehmenden in den fünf Verbänden ist zwischen 41 und 60 Jahren alt. In dieser Altersgruppe finden die meisten neuen Gruppenteilnehmenden in die Selbsthilfe. Der hohe Anteil der über 60-Jährigen ist mit der außerordentlichen Haltequote und mit rückfallprophylaktischen Gründen verknüpft. Aus der Erhebung ergab sich, dass gut jeder fünfte Suchtkranke durch die Selbsthilfegruppe abstinent geworden ist und kein Angebot der beruflichen Suchthilfe nutzen musste. Insgesamt wurde deutlich, dass die Sucht-Selbsthilfe eine wertvolle Arbeit leistet und dazu beiträgt, dass Suchtkranke abstinent bleiben und nicht zuletzt Behandlungserfolge aus der beruflichen Suchthilfe gesichert werden. So blieben 87 % der Suchtkranken ohne Rückfall. Nur 13 % wurden rückfällig. Ermutigend ist, dass mehr als drei Viertel der rückfällig gewordenen Personen wieder zu einem stabilen abstinenten Leben zurückfinden konnte. Der stellvertretende Geschäftsführer der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, Dr. Peter Raiser, stellt fest: „Die Erhebung der fünf Sucht-Selbsthilfeverbände zeigt einmal mehr, dass die Sucht-Selbsthilfegruppen ein unverzichtbarer Teil des Suchthilfesystems sind. Durch ihre Arbeit bleiben in Deutschland mehr als 50.000 Suchtkranke suchtfrei bzw. stabilisieren sich nach einem Rückfall.“

Ausbildungen in der Sucht-Selbsthilfe

In den Sucht-Selbsthilfeverbänden haben sich mittlerweile rund 11.000 Menschen zu Gruppenleitenden, ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Suchtkrankenhilfe (Grundausbildung) bzw. Mitarbeitenden in der betrieblichen Suchtkrankenhilfe ausbilden lassen, die sich nun in der Selbsthilfe engagieren.

Die Statistik 2017 der fünf Sucht-Selbsthilfe- und Abstinenzverbände kann eingesehen und heruntergeladen werden HIER

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