„Un-Abhängig leben“ – ist das Leitthema in der neuen BKE VIELFALT.BKE VIELFALT TitelJul2017

Ein Thema, das seit dem letzten Jahr wieder in den Medien und in der Fachwelt diskutiert wird. Auch auf zwei Konferenzen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) wurden die Begriffe „Abstinenz – Konsum – Kontrolle“ aus Sicht der Selbsthilfe und der beruflichen Suchthilfe diskutiert. Viele Wege führen in die Sucht – viele Wege auch wieder aus ihr heraus. Die einen sprechen sich für ein ENTWEDER – ODER aus. Andere sehen sie als Chancen für unterschiedliche Zielgruppen. Wir haben unsere Leserinnen und Leser und Autorinnen und Autoren gefragt: „Was bedeutet für euch ‚Un-Abhängig leben‘? Welche Wege geht ihr oder seid ihr gegangen? Gibt es ein Ziel oder viele Ziele oder auch Zwischenziele? Was macht euer Leben lebenswert?“. Doch diese Ausgabe der BKE VIELFALT enthält noch VIEL mehr an interessanten Themen. Jetzt reinschauen!

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Im Rahmen des "Bergkamener Tages". der vom Landesverband angeboten wird, wurde 1997 erstmals auch eine Jugendgruppe eingerichtet. Seit diesem Zeitpunkt finden jeweils vier Termine für diese Gruppe statt. Die Jugendlichen haben hier die Möglichkeit, sich mit Fragen und Problemen ihrer aktuellen Lebenssituationen kreativ auseinanderzusetzen.

Ziel:
Kinder und Jugendliche sollen dazu motiviert werden, ihr Leben kreativ und engagiert anzugehen und selbständig und selbstbewußt Lebenssinn zu erfahren und Lebenskrisen zu bewältigen.

Leitgedanke:
Da Suchtvorbeugung in unserem Landesverband schwerpunktmäßig sekundär- präventiv orientiert ist und ihre Aufmerksamkeit auf gefährdete Risikogruppen richtet, dient sie gewissermaßen der Gefahrensabwehr und der Schadensbegrenzung. Es gibt einen hohen Bedarf an Selbsthilfegruppen für Jugendliche bzw. junge Erwachsene.

Methodik:
Ein speziell für die Planung und Durchführung des Projektes gebildeter Arbeitskreis wird begleitet durch Vertreter des Landesverbandes des Blauen Kreuzes in der Evangelischen Kirche und der pädagogischen Mitarbeiterin des Verbandes. Die Beteiligung der Kinder und Jugendlichen an der Planung stellt ein wichtiges Moment dieser Aktion zur Suchtprävention dar. Die Erfahrungen, Entscheidungsprozesse mit beeinflußen zu können, der verbale Austausch über kontroverse Meinungen und Ansichten, akzeptiert und wichtig genommen zu werden und darüber hinaus ein Vertrauensverhältnis aufbauen zu können, stellen bereits Merkmale der suchtpräventiven Arbeit dar.

Bericht aus der Gruppe:
In unserer Gruppe unternehmen wir die unterschiedlichsten Dinge, denn wir gehen davon aus, dass Kinder aus suchtbelasteten Familien und junge Suchtkranke und –gefährdete in soweit benachteiligt sind, dass sie sich und ihre Grenzen nicht in dem Maße kennen lernen können, wie es viele andere können. In unserem Kreis lernen wir, dass der Eine diese Fähigkeiten und Neigungen hat, während der Andere gerade das nicht „gebacken bekommt“ aber etwas ganz anderes beherrscht. So wird unsere Gruppe zu einen sozialen Übungsfeld, wo wir lernen, uns und andere so zu akzeptieren, wie wir sind und darüber hinaus auch ergänzen. So wird das Motto des Blauen Kreuzes in der Ev. Kirche >>Nehmet einander an, wie euch Christus angenommen hat ( Römer 15,7 )<< ganz von selbst zu unserem zentralen Arbeitsauftrag, den wir auf diese Weise mit Leben füllen. Selbstverständlich wird dabei der Spaßfaktor sehr groß geschrieben. Es gibt für unsere Gruppenarbeit wenig Regeln, aber diese sind höchst wichtig für unser Zusammensein:

  • jede/r darf sich unserer Gruppe anschließen
  • Gruppenteilnehmer/innen kommen freiwillig zu uns
  • was bei uns besprochen wird, wird nicht weitererzählt
Ein paar Beispiele aus unserer Gruppenarbeit sind: Basteln mit unterschiedlichsten Techniken und Materialien (z.B. auch schon mal Töpfern), Spiele und Gesellschaftsspiele. Immer sollen unsere Tätigkeiten die Gespräche untereinander fördern. Bei all diesen Dingen sind wir natürlich immer auf die Unterstützung durch unsere „erwachsenen“ Freunde im BKE angewiesen. Wir treffen uns immer am Bergkamener Tag in der Friedenskirche in Bergkamen.

Hilfe zur Selbsthilfe - offen für alle Suchtformen

Hier finden Sie von umfangreichen Informationen bis zum Suchttest alles über die verschiedenen Formen der Sucht.

Gruppenarbeit im BKEGruppenarbeit

Hier finden Gruppenverantwortliche hilfreiche Informationen: Hinweise zu Weiterbildungsseminaren ebenso wie Werbematerial, Förderanträge oder Unterlagen rund um die Arbeit in der Gruppe.

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Angehörige im BKE

Angehörige

Angehörige, Freunde, Bekannte oder Kollegen von Suchtkranken sind individuell mehr oder weniger stark von der Suchterkrankung mit betroffen. Viele entwickeln eine gewisse Abhängigkeit.

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Mitwirken engagieren im BKE

Mitwirken

Suchtselbsthilfe funktioniert nur mit Engagement. Und Engagierten. Mach mit! Ob als Ehrenamtliche/r oder durch Deine tatkräftige Unterstützung – beim BKE bist Du jederzeit herzlich willkommen.

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Über uns

Über uns

Unabhängig von der Art des Suchtmittels laden wir alle Betroffenen (Suchtkranke, Angehörige) ein, in der Gemeinschaft unserer Gruppen zu einem zufriedenen, suchtmittelfreien Leben zu finden.

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juliti-jugend-im-bkeJULITI – Jugend im BKE

Wir vom BKE klären junge Menschen über die Gefahren eines übermäßigen Konsums von Suchtmitteln und die Folgen einer Suchterkrankung auf und organisieren Veranstaltungen zu diesem Thema. Auch unterstützen wir junge Suchtkranke und Kinder aus suchtbelasteten Familien und helfen ihnen bei der Bewältigung ihres Alltags.

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bke-sucht-im-alterSucht im Alter

Alkohol, Tabletten, Medien und andere Suchtmittel führen auch im hohen Lebensalter zu Missbrauch und Abhängigkeit sowie weiteren schweren gesundheitlichen Schäden. Auch bei illegalen Drogen gibt es eine wachsende Gruppe älterer Konsumenten, deren Bedarf an Hilfe und Unterstützung über die Behandlung der Drogenabhängigkeit hinausgeht.

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BKE Betroffene und Angehörige berichtenBetroffene und Angehörige berichten...

Hier finden Sie Berichte, in denen Betroffene und Angehörige über ihre persönlichen Erfahrungen während ihrer Sucht oder die des Partners schreiben.

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